Archiv für den Monat Februar 2011

In deutschen Landen tut sich was

kategorisiert in Anime
| Verfasst von .silence


Karigurashi no Arrietty bald im Kino


Bereits Anfang Februar wurde bekannt gegeben, dass Universum ANIME die Rechte an Karigurashi no Arrietty erworben hat und eine Veröffentlichung auf DVD und Blu-ray plant (hier nachzulesen). Die quälende Ungewissheit, den deutschen Titel und einen deutschen Kinostart betreffend, findet nun ihr Ende. Der Film soll scheinbar unter dem Namen “Arietty” am 2. Juni dises Jahres in den deutschen Kinos anlaufen.

Quelle: anisearch.de

Rin: Daughters of Mnemosyne auf Animax


Im April wird Animax neben Highschool of the Dead (hier nachzulesen) einen weiteren Anime noch vor Erscheinen der DVD ausstrahlen. Bei dem Titel handelt es sich um Rin: Daughters of Mnemosyne, einem von Dybex bzw. Nipponart lizenzierter Mystery-Anime. Ein Erscheinungsdatum für die DVD gibt es allerdings noch nicht.

Quelle: MAnime.de

Fullmetal Alchemist & Darker than Black bei MyVideo zu sehen


Wer denkt, dass es keine deutschen, kostenlosen und legalen Anime-Streams in den Weiten des Internets gibt, der wird nun eines Besseren belehrt. MyVideo bietet seit kurzem alle 51 Folgen von Fullmetal Alchemist an und die komplette erste Staffel Darker than Black soll in Kürze folgen.

Quelle: OtakuTimes.de

 

(Dieser Beitrag wurde noch nicht korrigiert)

Von Gitarren, Schwertern und Prinzessinnen

kategorisiert in Anime
| Verfasst von .silence

Neben den drei Komplettboxen von Beez Entertainment, die ich hier eigentlich auch erwähnen wollte, gibt es sogar noch mehr “Neuigkeiten”, die man wahrscheinlich schon an anderer Stelle gelesen hat.

FLCL


Wer schon immer den Wunsch danach hatte FLCL in seiner vollen Pracht zu genießen, der bekommt nun die Gelegenheit dazu. Wie im OtakuTimes Podcast “Der Weg einer Anime-Lizenzierung” bekannt gegeben wurde, plant Nipponart die Veröffentlichung des Ganzen auf Blu-ray. Hinsichtlich eines Erscheinungstermins, Bild- und Tonformat usw. äußerte sich Christoph Lamprecht, Geschäftsführer von Nipponart, nicht.

Quelle: OtakuTimes.de

Fate/stay night: Unlimited Blade Works


Nachdem der Erscheinungstermin des Films bereits im letzten Jahr verschoben wurde, kommt es jetzt wieder dazu. Fate/stay night: Unlimited Blade Works wird hierzulande am 27. Mai statt im April dieses Jahres veröffentlicht. Splendid Film listet zur Zeit eine Standard Blu-ray/DVD und eine Limited DVD auf. Der 105 Minuten lange Film wird ohne Extras daherkommen, aber dafür mit einer deutschen Synchronisation, die hoffentlich die verlängerte Wartezeit entschädigt, sowie einer japanischen Tonspur (DTS-HD 5.1 – Blu-ray/Dolby Digital 5.1 – DVD).

Quelle : anisearch.de

Die kleine Prinzessin Sara


Fans alter Anime kommen hier voll auf ihre Kosten. Am 11. April werden uns die 46 Folgen der Serie “Die kleine Prinzessin Sara” auf vier DVDs beschert. Die Serie wird im 4:3 Bildformat und mit deutscher Vertonung (Dolby Digital 2.0) vorliegen. Auf Amazon wird das gute Stück momentan für 46,99 Euro gehandelt.

Quelle: anisearch.de

 

(Dieser Beitrag wurde noch nicht korrigiert)

Wer hat noch nicht? Wer will nochmal?

kategorisiert in Anime, Ankündigungen, News
| Verfasst von Wooky

Beez Entertainment wird drei neue Komplettboxen veröffentlichen. Der Preis wird für deutsche Verhältnisse Hammer !

 

Planetes (6 DVD´s, 26 Episoden) für 22,99€

Tengen Toppa Gurren Lagann (6 DVD´s , 26 Episoden) für 29,99€

Und So-Ra-No-Wo-To (3 DVD´s, 12 Episoden,Kein Ger Dub!) für 41,99€


Also schlagt zu, denn der Preis ist heiß :D

Quelle: Anisearch

 

Edit bei ShiroiYami
Natürlich befinden sich alle DVDs in unserem Amazonshop

 

Maximum the Hormone – Euro-Tour 2011

kategorisiert in Musik, News
| Verfasst von DjKnuX

Alle Fans der japanischen Rockmusik, oder sollte ich eher sagen des japanischen Metals?! Wie auch immer, ja, ihr habt richtig gelesen.
Die japanische Band Maximum the Hormone kommt mal wieder, nach der langen 3 jährigen Pause, nach Europa und somit auch nach Deutschland!

Die Tour-Daten:

17. Juni : CLISSON – FEST HELLFEST – FRANCE
18.Juni : PARIS – LE BATACLAN – FRANCE
20.Juni : LONDON – ISLINGTON ACADEMY – ENGLAND
22.Juni : BRUXELLES – VK Concert – BELGIUM
24.Juni : HAMBOURG – Knust – GERMANY
25.Juni : KÖLN – Essigfabrik – GERMANY
(weiterlesen …)

K-ON! nur auf DVD

kategorisiert in Anime
| Verfasst von .silence

Da ich nicht die Berechtigung habe fremde Artikel zu editieren, muss ich wohl oder übel einen neuen erstellen. Somit erfülle ich gleich meinen “täglichen Sold” und fülle die Seite auch noch mit Content.


Nun hat Kazé seine neuste Lizenz offiziell auf der firmeneigenen Homepage gelistet. Aus dem Text geht hervor, dass die Serie wirklich nur auf vier DVD erscheinen wird. Des Weiteren wird der Veröffentlichungstermin auf Juli dieses Jahres statt Juni “verschoben” und die Anzahl der Folgen auf 14 (13 Folgen und ein OVA/Special ) korrigiert.

Quelle: animey

Buchvorstellung: Makura no Sōshi

kategorisiert in Japan, News, Reviews
| Verfasst von cAmou309

In meinem Studium musste ich unter anderem in der Sparte “Kultur” für meinen Schein eine Buchvorstellung schreiben. Damit es auch mal Leute zu lesen bekommen, die sich freizeitmäßig für alte japanische Literatur interessieren, denen kann ich das “Makura no Soshi” von Sei Shonagon empfehlen.
Das Ganze ist eine wissenschaftliche Arbeit gewesen und ich lasse den Text mal unberührt, damit ihr auch mal einen Einblick in das professionelle und wissenschaftliche Schreiben bekommen könnt.

Das Kopfkissenbuch der Dame Sei Shonagon

Das Kopfkissenbuch der Dame Sei Shonagon (orig. Makura no Sōshi), dessen Form einem Tagebuch sehr ähnlich ist, wurde ungefähr von 1001-1010 westlicher Zeitrechnung von Sei Shônagon zusammengetragen; einer Japanerin mittleren Alters, die als Hofdame im japanischen Kaiserpalast in der Heian-Zeit (794-1185) gedient hat.

Das Werk gehört zu aus der Zeit üblicherweise vertretenen Tagebuch-Literatur. Zu dieser Zeit sind z.B. auch die Werke „Genji Monogatari“ oder Gedichtanthalogien (Chokusenwakashû) wie z.B. die beiden bekanntesten Kokinwakashū„ und das Manyōshū“ zusammengestellt worden.

Um den Text so originalgetreu wie möglich wiederzugeben, wurde die überarbeitete und gekürzte Ausgabe von Herman Bode direkt aus dem Japanischen ins Deutsche übersetzt. Die Übersetzung ist meiner Meinung nach sehr gut gelungen.

Vorangestellt sollte man erwähnen, dass es nicht die Absicht der Autorin gewesen ist, dass der Inhalt ihres Kopfkissenbuches jemals der Öffentlichkeit zugänglich gemacht würde. Das erkennt man auch an ihrem Schreibstil – sie schreibt ihre Gedanken frei heraus und nimmt auch kein Blatt vor den Mund, wenn es um etwas heiklere oder persönlichere Situationen oder Dinge geht.

Worüber sie schreibt umfasst viele verschiedene Dinge und Erlebnisse im Kaiserpalast, aber auch ihre Gedanken zu Personen, Dingen und Ereignissen. In Kapiteln wie “Hübsche Dinge” (S. 25) oder “Dienstleute” (S. 47) gibt sie ihre Gedanken über diese Dinge und Personen preis und gibt sehr persönliche Einblicke in ihre Denkweise und Art, wie sie diese Dinge bewertet.

Neben solchen Gedanken schreibt sie aber auch Berichte über Ausflüge, Ereignisse oder Beobachtungen (zum Beispiel “Landpartie und Kuckucksruf” (S. 14-22) oder “Fürst Tonoben und die Frauen” (S. 50-54).

Insgesamt zählt das Original ungefähr 350 Gedankenwiedergaben, Gedichte und Berichte. Die Fassung von Herman Bode umfasst ungefähr 40 verschiedene Kapitel.

Am Anfang ihrer Aufzeichnungen schildert sie ihre erste Begegnung mit der Kaiserin und den anderen Hofdamen. Sie schreibt in ihr Kopfkissenbuch, wie unwohl und verängstigt sie sich gefühlt hat und wie sie im Gegensatz dazu die anderen Hofdamen doch beneidet hat, da sie ganz frei wie mit einer Freundin mit der Kaiserin plaudern und in den Räumen der Kaiserin der Stand oder die Aufgabe keine Rolle zu spielen scheint.

Im Laufe ihrer Aufzeichnungen merkt man, wie sich ihre Angst und ihre Schüchternheit langsam legt, besonders gegenüber dem Bruder der Kaiserin, Fürst Korechika, der bei allen Hofdamen sehr beliebt zu sein scheint, aber wohl ein Auge auf die “neue Hofdame” geworfen hat. Gleichzeitig gewöhnt sie sich auch an den lockeren und sehr freundlichen Umgang ihrer Herrin ihr gegenüber und fängt an, sie zu bewundern.

Durch die besonders präzise und umfangreiche Wiedergabe von für sie selbst ‚selbstverständlichen‘ Dingen bekommt man einen sehr guten Einblick in den Ablauf des Hoflebens, das Landschaftsbild zu dieser Zeit, die Umgangsformen und die sozialen Kontakte zwischen den Gesellschaftsschichten und in ihr Leben als Hofdame. Einige ihrer Texte sind sehr tiefgründig und spiegeln moralische und soziale Konflikte und Probleme in ihrem Leben wieder.

Die folgenden Abschnitte heben dies etwas deutlicher hervor.

Der erste Abschnitt stammt aus dem Kapitel „Lebenskunst“:

Eine unfreundliche Bemerkung, selbst wenn sie ganz unabsichtlich gemacht wurde, wird man immer bedauern.

Was kostet es uns schon zu sagen: “Wie unglücklich ist das!”, wenn das Schicksal des Betreffenden wirklich unglücklich ist!

Oder “Ich kann mir denken, was der Arme durchmacht!“ wenn einer in einer schwierigen Lage ist.

[...] Man sollte immer einen Weg finden, um die Leute wissen zu lassen, dass man sich um ihr Ergehen kümmert.

[...] Diese Regeln sind so einfach und leicht zu fassen – und dennoch, wie wenige Menschen beherzigen sie! Fast hat es den Anschein, dass liebenswürdige Männer und Frauen notwendig auch dumm, kluge dagegen immer mißlaunisch sein müssen. Trotzdem, ich bin überzeugt, dass es eine Menge nette und gescheite Leute gibt, – man muss sie nur zu finden wissen.

(S.48 -49)

Hier zeigt sich ein Bild Sei Shônagons als sehr gebildete Frau, die sich in ihrer wenigen Freizeit und in ihrer Lebenssituation Gedanken um Umgehensweisen macht und diese niederschreibt.

Ein anderer kurzer Abschnitt aus den Kapitel „Unangenehmes“:

Ein Gast, der lange Reden hält, wenn man’s eilig hat.

Ein Haar in der Schreibtusche – oder ein Stein im Tuschkästchen.

[...] Ein Mensch, der nichts von einer Sache versteht und unaufgefordert mit stolzer Miene und großem Nachdruck darüber urteilt.

[...] Ein Hund, der bellt, wenn ein heimlicher Besucher zu Dir kommt. (S. 73)

Hier wird besonders deutlich, wie nachvollziehbar manche von Sei Shônagons Betrachtungen auch noch heute sind. Wir können diese Meinungen nachvollziehen, da sie heute noch genauso wie vor 1000 Jahren zum größten Teil zutreffen, und man kann sich damit identifizieren. Gleichzeitig lesen wir diese Abschnitte und müssen schmunzeln, da wir es uns dank dieser Wiedergabe- und Ausdrucksweise bildlich vorstellen können.

Was letztendlich das Kopfkissenbuch und Sei Shonagon für uns selbst heute noch interessant macht, sind die unglaublich lebendigen und detailgetreuen Wiedergaben von z.B. Alltagsbeobachtungen, Nachdenken über menschliche Verhaltensweisen und das sehr hohe geistige Niveau, welches man in ihren Schriften wiederfinden kann. Die ein oder anderen traurigen aber auch lustigen Stellen sind vorhanden und es ist schon beinahe erschreckend, wie “modern” sie doch zu sein scheinen. Das Kopfkissenbuch der Dame Sei Shonagon könnte genauso gut vor 50 Jahren oder gar in der Gegenwart geschrieben worden sein, so zeitlos scheint ihr Werk zu sein.

Mir persönlich hat das Lesen dieses kompakten aber dennoch spannenden und interessanten Buches sehr viel Freude bereitet und ich kann es jedem, der ein Stück einzigartige japanische Literatur lesen möchte oder sich für diese Zeit oder das Leben am Hofe interessiert nur herzlichst empfehlen.

Bode, H.: Das Kopfkissenbuch der Dame Sei Shônagon. München: Heimeran, 1944.


Das benutzte Buch ist eine gekürzte Fassung von 1944 aus der Bibliothek. Wer Interesse entwickelt hat kann sich das Buch bei Amazon.de bestellen und sich mal hereinlesen.


K-ON! bald auf großer Leinwand

kategorisiert in Anime
| Verfasst von .silence



Nachdem die Lizenzierung K-ON!’s publik wurde, gibt es eine weitere Nachricht für Fans von Tee trinkenden Schulmädchen. Der am Ende der zweiten Staffel angekündigte Film zur Serie hat erstmals ein Erscheinungsdatum erhalten. In den japanischen Lichtspielhäuser soll der Film am 3. Dezember dieses Jahres anlaufen. Nähere Informationen zur Länge oder Geschichte des ganzen Spektakels sind noch nicht bekannt.

Quelle: ANN

Währenddessen in Japan : Krieg der “Welten”

kategorisiert in Japan, News
| Verfasst von cAmou309

Der ein oder andere hat ja schon im Laufe des letzten Jahres davon gehört, einige vielleicht noch gar nicht. Aber in Japan tut sich was in Sachen Anime, Manga und Hentai im politischen und gesetzlichen Sinne. Ich möchte hier einmal die letzten Ereignisse zusammentragen und über die gesamte Situation informieren.

Kurz zur Information: Wie es schon aus unserem vergangenen Bericht herauszulesen ist, sind die Gesetze in Japan was Jugendschutz in Verbindung mit japanischen Medien, speziell Hentais angeht, sehr schwammig und sehr undefiniert. Einen wirklichen Jugendschutz, so wie wir ihn kennen gibt es dort (noch nicht). Doch langsam schreitet man in diese Richtung.

Alles fing grob Anfang letzten Jahres an. Einige Organisationen, die sich z.B. auf Jugendschutz sowie Feminismus spezialisiert haben sowie die DPJ (Demokratische Partei Japans) mit Shintarō Ishihara (Gouverneur Tokyos) an der Spitze, haben einen Gesetzesplan ausgearbeitet, der vorsieht, die Verbreitung von gewaltätigen und erotischen Medieninhalten an Minderjährige zu unterbinden. Es wird unter anderem befürchtet, dass diese Medien dem “gesunden Aufwachsen der Jugend” schadet.
Unter anderem steht in diesem Plan:

Any literature or film which might be thought to constitute a depiction of sexual activity involving or apparently involving a person under 18, someone dressed in a manner reminiscent of an under-18, or who speaks like an under-18, may not in Tokyo be viewed by or sold or distributed to any young person.

Section 3: Restriction of the Sale of Unhealthy Literature

[A ban on sales, lending or distribution to, or viewing by, minors in the Tokyo area would cover:]

1. Items which stimulate sexual emotions, foster cruelty, encourage suicide or promote crime, or otherwise impede the healthy growth of youth. [This clause is identical to current legislation]

2. Items which through age, clothing, accessories, school year, setting, other people’s ages, or voice, seems reminiscent of a person who might be recognised as an under-18 (hereafter called a “a fictional minor”) engaged in, or appearing to be engaged in, sexual activity or activity resembling sexual activity, or which impede the development of healthy sexual faculties in youths, or which might be feared to obstruct the healthy development of youths.

Das Problem daran ist, dass das Ganze sehr subjektiv und vage formuliert ist. Befürchtet wurde, dass dann alles, was in diese vage Beschreibung fällt in Tokyo und Umgebung das “18-Jahre Siegel” bekommt; und das wäre nicht gerade wenig.
Von diesem Plan wären somit auch das Internet und das Fernsehen betroffen. Viele Sendungen müssten abgesetzt oder verschoben und viele Internetseiten gesperrt bzw. nur kontrolliert zugänglich gemacht werden (Filter, etc.).

Tokyo fällt hier als Stadt gerade deshalb auf, weil dort die meisten Anime und Mangas produziert und vertrieben werden. Würde hier ein Gesetz in Kraft treten, würde das sich nicht nur auf Tokyo, sondern auch auf ganz Japan auswirken.

Widerstände von Firmverbänden und Menschengruppen wurden dabei weitestgehend ignoriert. Dabei streiten sich die Pro- und Kontrafraktionen.
Wo die Gegner des Gesetzes diese Pläne überhaupt nicht nachvollziehen kann und die Konsequenzen fürchtet, können das die Befürworter widerrum nicht verstehen und bezeichnet die Anhänger von Anime und Manga als “mental krank” und stellen sich dabei extrem offensiv gegen die Gegner.

Gegen Mitte des Jahres wurde dieser Gesetzesplan von den Demokraten abgelehnt mit der Begründung, dass dadurch die Presse- sowie die Kunstfreiheit unakzeptabel eingeschränkt würde.
Danach kündigten die Mächte hinter dem Bann an, wieder zu klagen, wenn sich eine Möglichkeit bieten würde.

Gegen Ende des Jahres war es auch denn endlich wieder soweit.
Ishihara und seine Verbündeten legten einen neuen Gesetzesvorschlag auf den Tisch, der dieses Mal den Zugang zu Medien, “die Sex und Gewalt auf illegale Art verherrlichen oder unterstreichen” (Rape, Bondage, Voyeurismus, Exibitionismus etc.) unzugänglich machen sollte.
Darunter fallen natürlich auch sexuelle Aktivitäten mit oder unter minderjährigen fiktiven Charakteren oder Personen.
Dabei ist das Angriffsgebiet durch die Definition “illegal” noch größer als zuvor, schließt aber nur Anime, Manga und Spiele ein. Bücher oder Filme sind ausgeschlossen.
Bleibt nur zu erwähnen, dass Ishihara, selbst ein begnadeter Autor, in seinen Dramen von Schulmädchenvergewaltigungen, Morden und Gruppenvergewaltigungen schreibt.

Das Gesetz würde also Geschichten wie das “Genji-monogatari” (u.a.: eine Frau wird entführt und als Sexsklave gehalten und vergewaltigt), ein großes Werk der japanischen Literaturgeschichte unberührt lassen, wobei selbiges Thema in gezeichneter oder animierter Form nicht zu tolerieren wäre.

Daraus würde resultieren: Tokyo könnte alles, was ansatzweise mit Gewalt oder Erotik zu tun hat verbannen oder zensieren, das wären dann jegliche Anime und Mangas mit Action-oder Ecchiinhalten.

Unter den Fans fühlt man sich ungerecht behandelt, da zu offensiv und gezielt nur Anime und Manga angegriffen werden.

Ishihara sieht sich hingegen selbst als der heldenhafte “Mann der Pflicht” und sagt z.B.:

Man sieht sogar heutzutage Homosexuelle im TV, als wäre das völlig normal.
Japan ist zu unkontrolliert. Ich komme mit einem ausgeprägten Pflichtbewusstsein.

Dabei verhärten sich die beiden Seiten immer mehr.
Über Twitter kämpfen die beiden Seiten um Gleichgesinnte und teilen hart aus.

Hier z.B. ein Tweet des Vizegouverneurs Naoki Inose:

I get the impression that many manga lovers lead dead-end lives. Go talk to a living woman!

You don’t know what they’ll say from moment to moment, so they are far more interesting and lovely.

Klar wird, dass die Anhänger des Gesetzes um Erklärungen ringen und mit allen Mitteln versuchen wollen, Anime und Manga zu verbannen. Es scheint, als wären die Anhänger allesamt “senil” (aufgrund des hohen Alters der Politiker) oder “verdammt wütend” auf die Anime- und Mangaszene und wollen ihrem Hass Ausdruck verleihen.

Was interessanter Weise gegen die Thesen Ishiharas spricht ist der Fakt, dass es in Japan sehr wenig sexuelle Übergriffe auf Kinder bzw. Minderjährige gibt und das Japan eine der niedrigsten Kriminalitätsraten der Welt hat. Damit wäre seine These: “Die Medien dieser Zeit schaden der Entwicklung der Kinder” einhalt geboten.

Viele fragen sich, ob es nicht einfach der falsche Weg ist, den Jugendschutz in Japan fest zu etablieren.
80% der befragten Japaner sind gegen den erfolgenden Bann in Japan, der durch den Erfolg der DJP samt Anhänger voraussichtlich im Juli 2011 in Kraft treten wird.
Im Dezember feierten sie die Verabschiedung des Gesetzes, das “virtuelle Verbrechen” sowie “Medien, dessen Inhalt die gesunde Entwicklung Jugendlicher stört” regulieren und kontrollieren soll.
Damit werden Mangas auf ihren Inhalt geprüft und dann als “healthy” gekennzeichnet; damit dürfen sie in regulären Geschäften verkauft werden. Alles andere wird in die “Erwachsenen-Ecke verbannt”.
Eventuell sind auch Animes betroffen, die zur späten Zeit im Fernsehen laufen. Würde das Gesetz schon in Kraft getreten sein, würden Titel aus der vergangenen Season wie z.B. Ore no Imouto, Panty & Stocking, Yosuga oder Sora no Otoshimono erst gar nicht gezeigt werden.
Ob nun in Zukunft ältere Titel aus dem Regal und neue Titel in ihrer Entwicklung in Augenschein genommen und kontrolliert werden ist nicht definitiv sicher, aber die Chancen dafür stehen sehr hoch.

Momentan richten sich verschiedene Studios, Zeichner und Entwickler auf eine der beiden Seiten aus. So ist z.B. das Studio Gonzo auf Seiten Ishiharas, andere wiederrum auf der Gegenseite.
Eine Handvoll der Studios will die “Tokyo International Anime Fair 2011″ boykottieren, indem sie an der Messe nicht teilnehmen und wollen damit ihre Abneigung gegen diesen politischen Schritt zum Ausdruck bringen.

Ob das nun ein richtiger Schritt in Richtung Jugendschutz ist oder nicht muss jeder für sich selbst entscheiden. Immerhin ist es ein Schritt, den Jugendschutz in dem japanischen Gesetz zu manifestieren. Auch weiß man nicht, was die Zukunft bringen wird, es bleibt also abzuwarten, wie sich dieser Konflikt weiterhin entwickelt.

Valentinstag?!

kategorisiert in Anime, Ankündigungen, Real Life, Templaworld
| Verfasst von Templa

Eigentlich bedeutet mir dieser Tag nichts, doch dachte ich mir, dass ich meinen beiden Göttinen Elwing und Xecty ein kleines Valentinsgeschenk mache!

Links: Xecty Ein, rechts: Elwing (Shining Tears, Shining Wind – Tony Taka)

Wenn ich so zurückdenke, habe ich noch nie Schokolade an Valentinstag bekommen. Stören tut es mich eigentlich auch nicht, allerdings wird man da doch schon neidisch, wenn man den einen oder anderen Anime gesehen hat.
Jetzt kommt mir nicht mir nicht von wegen Fiktion, schließlich sind Schoollife Animes am Alltag manch eines Japaners orientiert (mal vom Fanservice und sonstigen Harems abgesehen).

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