So nach längerer Abwesenheit gibt es mal wieder ein kleines Mini-Tutorial von mir für euch. Heute möchte ich euch PicPick vorstellen und erklären, wie man es am besten für den Anfang einrichtet.


1. Einleitung zum Tool

PicPick ist ein Screenshot-Upload-Programm. Im Endeffekt lädt es Screenshots, die ihr mit “Druck” macht, automatisch ins Internet hoch. Es gibt jedoch verschiedene Möglichkeiten z.B. auf einen FTP Server, Facebook usw.

Das Programm lohnt sich vor allem, wenn ihr oft Screenshots macht oder verschickt; vorbei sind die lästigen Zeiten von Schicken über Chatprogramme, manuell über Bildhoster oder dem Abspeichern. Das passiert nun praktisch per Tastendruck alles automatisch und öffnet sich dann direkt in Browser – sodass man nur noch den Link versenden muss, der dann auch wahlweise automatisch in die Zwischenablage gespeichert werden kann.

Weitere Details zum Programm könnt Ihr auch auf Wikipedia finden.

2. Vorraussetzungen
Am optimalsten ist es natürlich, wenn man einen eigenen FTP-Server besitzt:

Alternativ kann man sich bei FreeServerHostern ein freien Speicher anlegen, sollte man keinen eigenen Zugang besitzen.
Die Internetverbindung ist logischerweise ebenfalls vorausgesetzt.

3. Installation
Homepage: http://picpick.org
Download Link: http://nteworks.com/download/download_cn_35283431.html

Wie bei den meisten Programmen ist das keine schwere Sache. Einfach immer auf Weiter gehen bis zu der Abfrage mit “Babylon Toolbar”, dort sollte man am besten die 3 Haken rausnehmen, um sich unnötige Zusatzprogramme zu ersparen.
Das war’s dann auch schon in Sachen Installation.

4. Einrichten
Praktischerweise öffnet sich beim erstmaligen Starten sofort automatisch das Einstellungsmenü, welches wir nun systematisch von oben angefangen ausfüllen werden!

Soltet ihr dieses Manuell öffnen wollen geht mit Rechtklick auf das Icon in der Leiste und geht auf “Über PicPick”.

Aufnahme: Standartweise ist hier schon eigentlich alles eingestellt bis auf die Ausgabe, diese solltet ihr auf “FTP Server” umstellen, sofern Ihr das Programm nicht anders nutzen wollt.

Dateiname: Meine Empfehlung für das Dateiformat ist .png. Solltet ihr jedoch eine kleine Leitung mit wenig Uploadkraft haben, könnt ihr auch gut .jpg nutzen – hier leidet dann aber ggf. die Bildqualität leicht.

Den Dateinamen könnt Ihr euch natürlich frei zusammenstellen wie auch dort gut beschrieben.
Eine Empfehlung von mir wäre “%y-%m-%d_Nickname_%c” ^^

Speichern: Ich persönlich würde vorschlagen automatisches Speichern zu aktivieren und einen Ordner anzulegen, in den die Screenshots dann wandern. Der Vorteil daran ist, dass man die Bilder dann ggf. noch einmal abrufen kann, wenn man sie noch einmal jemanden senden will.

Editor: Hier müsst ihr eigentlich nichts einstellen, sofern nicht anders gewollt.

Bilder: Standardmäßig ist die Qualität auf “Maximum” gestellt.

FTP: Nun zum interessanteren Teil.
FTP-Server: einfach die Server Adresse eintrage z.b. “musteradresse.de”
Remote-Pfad: hier einfach ein “/” eingeben solltet ihr keinen unterordner haben ansonsten “/musterordnername/”

Benutzername & Passwort: sollte klar sein ^^

Dann noch ein Haken bei “Zwischenablage” setzen und falls gewünscht in “im Browser öffnen”. Dann ganz wichtig: Bei URL die ganze Adresse bis auf Dateinamen eingeben z.B. mit Unterordner “http://musteradresse.de/musterordnername/”.

Zum Abschluss noch einen “Verbindungstest” ausführen. Dann sollte nach kurzem Warten dort “Connection Established”  stehen, somit ist der Weg frei.

5. Kürzel und Benutzung

 

 

 

 

 

 

Mit Rechtsklick auf das PicPick Symbol in der Iconleiste habt ihr weitere Möglichkeiten das Tool zu nutzen. Unter “Aufnahme” könnt ihr auch die Optionen direkt auswählen, statt eine Tastenkombnationi zu nutzen.

LG Euer Hiiragi

Weiteres Beispiel: