Wie bei jedem Gruppentreffen von Newgene-Fansubs gibt es immer kulinarische Besonderheiten.
Neben dem mittlerweile zeremoniellen Trinken des Getränks Dr. Pepper gibt es auch immer wieder etwas Abwechslungsreiches aus der japanischen Küche.
Während es das letzte Mal Melon-Pans gewesen sind, haben sich dieses Mal Chiichen und Tatze auf Taiyaki geeinigt.
Taiyaki sind in einem Fisch-Waffeleisen gebackene Waffeln mit Anko-Füllung. Die Füllung und Teigsorte kann je nach Art der Zusammensetzung und eigenem Geschmack und Experimentierfreude variieren, doch man hat sich für die traditionelle süße Bohnenpaste Anko entschieden.
Der Mehrheit haben die Fische sehr gut geschmeckt, also warum probiert ihr es nicht auch einfach mal aus?

Heute machen wir: Taiyaki

Für 4 Taiyaki braucht ihr:

100g Cake Flour (Kuchenmehl (enthält Stärke)) (Internet oder Asia-Laden)
2/3 Esslöffel Backpulver
2 Esslöffel Zucker
1/2 Ei
100ml Wasser
Öl oder Magarine

Zusätzlich benötigt ihr noch:
Anko (für 3-5 Euro im Asia-Laden oder Internet)
Tayaki-Eisen (für 10-20 Euro im Asia-Laden oder Internet)

Einzuplanende Zeit:
15 Minuten + 10 Minuten zumVorbereiten des Teigs

1. Teig vorbereiten
Das halbe Ei mit Wasser in einem Behältnis mit einem Schneebesen vermischen. Dann Mehl, Backpulver und Zucker in einer extra Schüssel vermischen. Das Mehl in die Schüssel sieben, damit sich Klümpchen lösen. Dadurch wird der Teig noch lockerer. Danach alles zusammenfügen und gut durchrühren.

2. Eisen vorbereiten
Das Eisen leicht einfetten (mit Öl oder Magarine) und eine Herdplatte vorheizen. Falls ihr ein elektrisches Taiyaki-Eisen mit eigener Hitzequelle habt, braucht ihr die Ofen-Schritte nicht beachten.

3. Füllung vorbereiten
In unserer Version nehmen wir die klassische Anko-Füllung. Dazu mit einem Teelöffel Anko aus dem Behälter entnehmen und zu kleinen länglichen Kugeln formen. Achtet darauf, dass es wirklich nur max. 1 Teelöffel pro Kugel ist.

4. Tayaki backen
Gebt Teig in die Form, legt die Anko Kugel in die Mitte des Teigs und bedeckt diese nochmals mit ein wenig Teig. Ist es geschehen, drückt die Eisen zusammen und wendet es ca. alle 10-15 Sekunden. Ansonsten werden die beiden Seiten zu heiß und das Taiyaki brennt an oder wird dunkler. In diesem Falle ist auch ein klein wenig Übung notwendig.
Nach einigem Wenden könnt ihr die Form öffnen und schauen, wie das Taiyaki von beiden Seiten aussieht. Ist es braun gebacken, könnt ihr den Fisch aus der Form nehmen.
Die Portionierung von Anko-Kugeln und Teig kann am Anfang etwas Feinabstimmung benötigen. Achtet nur darauf, dass ihr definitiv nicht zu viel nehmt, fangt also besser etwas kleiner an.

Solltet ihr den Dreh raus haben und etwas Geduld investiert haben, sollten eure Taiyaki nun wie auf dem Bild unten aussehen.

Einen guten Appetit wünschen Chiichen und Tatze!

PS: Alle bis jetzt veröffentlichen Rezepte könnt ihr auf dieser Seite einsehen.