Diese Woche im Angebot: Ein verlorener Pin beim Bowling, bunte Drinks gemixt mit viel Cider und ein Gruppenleiter, der nie wieder Japanerinnen herumführen wird.
Nachdem der letzte Artikel äusserst negativ angekommen ist, hoffe ich nun doch, dass dieser etwas mehr Freude bereiten wird. Um auch für ein bisschen Ordnung und Logik zu sorgen, sortiere ich nun die einzelnen Ereignisse mit den typischen Wochentagen.
Mittwoch: Country Pub Tour (Schul-Tour)
Normalerweise wird die Pub Tour am Dienstag veranstaltet, da jedoch immer noch das Altersheim anwesend ist und die lieber ein bisschen Natur als Alkohol sehen möchten, musste die Tour auf den Mittwoch ausweichen. Dies trübte aber den Spass allerdings kein bisschen. Lustig wie eh und je unterhielten wir uns über alle möglichen Dinge auf unserer Welt. Schlussendlich addete sich jeder noch als Freund auf Facebook, um den Fotoaustausch besser über die Bühne zu bringen. Anscheinend sind klassische Methoden wie USB Stick total out. An unseren Tisch gesellte sich auch eine Schweizer KV-Gruppe (die ausschliesslich aus Mädchen bestand), die aber von unserem Englisch kein Wörtchen verstanden und laut ihrem Level eigentlich besser Englisch können sollten.
Ich hab nix gegen KV-Lehrlinge, ausser sie benehmen sich wie den letzten Dreck. Anfangs dachte ich, die +60 Gruppe, aka Slow Motion Ladys, seien die schlimmsten (sie redeten ausserhalb nur Schweitzerdeutsch und reklamierten über alle und alles). Doch dann kamen die KV-Lehrlinge. Die reden ebenfalls nur ihre eigene Sprache und reklamieren über alles und jeden. Jedoch lassen sie überall ihren Müll liegen, motzen, dass man hier unter 16 keinen Alkohol kaufen kann und stellen jeden als Vollidiot da, wenn dieser in Englisch redet, aber eigentlich Deutsch reden könnte. Auf gut Deutsch: Arrogant!
Donnerstag: Bowling und Pub (inoffizielle Tour)
Da ein deutsches Mädchen namens Jenny diesen Samstag England verlassen hat, wollte sie vorher noch ein wenig mit ihren Freunden die Zeit verbringen. Joar, kein Problem. Wir gingen zusammen mit einem Tourleiter, da dieser uns einen Gruppenrabatt aushandeln konnte, hin und zurück fahren konnte.
Wir spielten Girls VS Boys. Doch die Mädchen waren klar im Nachteil, den wir hatten den Tourleiter, einen Südkoreaner namens “KingPin” und den Tschechen “Big Mike”. Unser Tourleiter hatte aber es irgendwie geschafft, einen Ping nach vorne (also zu uns) zu schleudern, welche dann in die Bande landete. Der immer gut gelaunte Filip hatte schon etwas Alkohol intus und rollte den Kegel direkt auf die Bande und drehte sich nach dem Wurf direkt direkt um. Der Kegel traf aber genau den in der Bande liegenden Pin. Der Kegel rollte wieder im richtigen Kurs und der verlorene Pin schleuderte es zurück, wohin er auch gehört. Beide Objekte trafen alle 10 Pins, was natürlich “Strike” bedeutete.
Später im Pub erzählte uns der Tourleiter, dass er in London eine japanischen Gruppe (bestehend aus 100% Mädchen) ausgerechnet zu den Olympischen Spielen herumführen musste. Es gab 3 englische und 3 japanische Leiter. Jeder hatte 6 Mädchen unter ihrer Obhut. Er erzählte uns, dass das nach wenig klingen mag, aber kaufte sich kurze zeit später eine Fahne, da jede das machte, wozu sie gerade Lust hatte. Er fragte immer nach “Möchte jemand hier Fotos machen?” “Nöö, brauchen wir nicht”. 10 Sekunden später sind alle 6 Mädchen verschwunden und posieren mit dem typsichen japanischen Smile vor allen möglichen Läden und was auch immer in der Nähe war. Um die Westminster Bridge zu überqueren braucht man allerhöchstens 10-15 Minuten (inklusive Fotos vom Big Ben). Er allerdings brauchte mit seiner Gruppe sage und schreibe 2 Stunden. Und seit diesem Tag hat er geschworen, nie wieder Japaner herum zu führen.
Freitag: Tee zu Fünft
Am Freitag liessen wir es locker angehen. Jeder war müde von den vorherigen Tagen, da diese doch bis sehr spät in die Nacht andauerten und wir schliesslich auch noch Schule hatten. Also gingen wir zu fünft etwas Tee trinken, plaudern und danach von Jenny verabschieden. Also nix besonderes an diesem Tag passiert.
Samstag: Eventuell Torquay
Heute ist Samstag und ich habe lange ausgeschlafen. Eventuell treffen wir uns (diesmal nur zu dritt) in Torquay, die nächst grössere Stadt. Jedoch muss ich zugeben, dass ich immer noch müde bin. Mal schauen wie es endet.
Sonntag: South Hams (Schul-Tour)
“Devon’s best kept secret”. Crossing over the River Dart, we the drive through the beautiful countryside & coastal scenery of this outstanding area. Stopping to visit the village of TORCROSS, the port of SALCOMBE and BURGH ISLAND, with its Christie connections. - Tourplan
Also… schönes Weekend zusammen. Ob ich mein nächster und letzter Artikel in England schreiben werde oder doch lieber in der Schweiz steht noch offen. ;-)
P.S.: Da leider alle sehenswerten Fotos mit Personen bestückt sind und die sichtbaren Personen möchten, das sie nicht veröffentlicht werden, kann ich euch keine Fotos anbieten. Eine Zensur würde einfach nur dämlich aussehen. Sorry.

Kommentare (2)
Markus (0)
Unregistrierter Benutzer
Sieht ja nach einer lustigen Woche aus. Die fehlenden Bilder sind schade aber ich respektiert natürlich die Privatsphäre der Personen.
Templa (918)
Administrator
Fotoaustausch auf Facebook? Das klingt eher nach einer düsteren Verschwörung seinen Freundescounter zu pushen! :D